Garten-ABC

 

A 

Eine Allmende ist eine uralte Neuigkeit, ein gemeinsam bewirtschafteter öffentlicher Raum, ein „Geschenk an alle“. (Definition Allmende)

Die Anregelungen sind eine Mischung aus Regeln und Anregungen zur besseren Organisation und Kommunikation im Garten, die von den GärtnerInnen gemeinschaftlich 2015 verfasst wurden. Das Garten ABC steht im Sinne der Anregelungen, vollständige Fassung.

 

B

Im Sinne der Allmende gehören die Beete der Gemeinschaft. Sie sind nur temporär vergeben und sollen ökologisch (ohne Kunstdünger, Pestizide, Hybridsaaten) und ressourcenschonend (Holz, Erde, Wasser) genutzt und gepflegt werden. Es können derzeit keine zusätzlichen Beete gebaut werden. Ein Beet, das länger nicht bewirtschaftet ist und dessen verantwortliche Gärtnerin sich bei Nachbarn weder ab- noch sonst wie meldet, kann nach Entscheidung der Gemeinschaft weitergegeben oder anderweitig verwendet werden.

Neben den Beeten, die von Einzelpersonen oder Gruppen gepflegt werden, gibt es auch Gemeinschaftsbeete, um die sich die ganze Gemeinschaft kümmert (Getreidekringel, Bienengarten, Anzuchtbeet, etc.).

Beetabstand: Nimm niemandem den Freiraum und die Sicht, eine Schubkarrenbreite Mindestabstand zum Nachbarbeet beachten.

Beetaufbau: Alle Beete sind Hochbeete, da das Graben auf dem Tempelhofer Feld nicht gestattet ist. Der Aufbau sollte unten etwa zu 50% aus grobem Material (Äste, Pflanzenstängel, Stroh, Laub, etc.) und nur in den oberen 20-30 cm aus Erde bestehen. Mäuse-Schutzgitter zum Erdreich und an den inneren Wänden des Beetes haben sich bewährt. Baue verletzungssicher und vermeide Gefahrenquellen wie Nägel und Schrauben!

Beetgröße: Beete sollten nicht größer als 2 Euro-Paletten sein (2 m²). In der Anfangszeit des Gartens sind auchgrößere Beete entstanden. Diese können bei Neuvergabe aufgeteilt werden. Bank- & Tischflächen stehen Besucherinnen des Feldes zur Mitnutzung zur Verfügung.

Beethöhe: Baue nicht höher als 1,5 Meter, um Verschattung zu vermeiden. Bitte auf Überdachungen und Zäune verzichten!

Beetnummer: Jedes Beet hat entsprechend seiner Farbgruppe eine Nummer, die bei Rückmeldung anzugeben ist. Die Beete sollten zur Orientierung deutlich sichtbar mit der Beetnummer und der Nachbarschaftsfarbe gekennzeichnet sein.

Beetvergabe: Wer mitgärtnern will, muss Mitglied des Vereins werden (oder sich an einer Beetgemeinschaft mit einem Vereinsmitglied beteiligen). Nach Ablauf der Rückmeldefrist wird entschieden, welche Beete neu vergeben werden können. Interessierte kommen zur nächstmöglichen Infoveranstaltung für Neugärtner*innen auf dem Dorfplatz im Garten. Termine siehe Infowand bzw. Webseite. Die Teilnahme an dieser Infoveranstaltung ist kein Anspruch auf ein Beet. Im Anschluss findet ein Gartentreffen statt.

Vereinssatzung, Gartenordnung und Anmeldeformular gibt es bei der Infoveranstaltung sowie grundlegende Informationen über die gemeinschaftlichen Aufgaben im Garten: Wasser, Kompost, Gemeinschaftsbeete, Teilnahme am Gartentreffen etc. Die anwesenden Nachbarschafts-Vertreterinnen entscheiden im Einvernehmen mit dem Plenum beim Gartentreffen über die Neuaufnahme. Vorrang haben Beetgemeinschaften sowie soziale & kulturelle Projekte. Gibt es mehr Interessentinnen als freie Beete, werden zuerst alternative Möglichkeiten des Mitgärtnerns wie Beetgemeinschaften, Patenschaften oder Pflege von Gemeinschaftsbeeten ausgeschöpft. In letzter Instanz entscheidet das Los. Die Neugärtnerin füllt ihre Anmelde-Unterlagen vor Ort oder online binnen zwei Wochen aus. Der Beetbeitrag ist gestaffelt in 30,- / 45,- / 60,- €. Die Neugärtnerin oder neue Beet-Gruppe stellt sich beim nächsten Gartentreffen vor. Von jedem Beet muss mindestens eine Person Vereinsmitglied sein. Der Vereinsbeitrag im Jahr ist 12,- €.

 

D

Der Dorfplatz ist für alle da. Angemeldete Termine haben jedoch Vorrang. (siehe Termine auf der Webseite und Infowand und Aushänge an Dorfplatz-Rückseite)

 

F

Farbgruppen: Der Allmende-Garten besteht aus ca. 300 Beeten und ist unterteilt in 10 Farb- Nachbarschaften (Blau, Hellgrün, Rot, Magenta, Lila, Dunkelgrün, Gelb, Rosa, Orange, Türkis). Jede Farbgruppe wählt jährlich Ansprechpartnerinnen. Sie koordinieren die Gemeinschaftsaufgaben der Farbgruppen.

Der Garten organisiert und finanziert sich selbst. Spenden sind herzlich willkommen!

 

G

Gartentreffen: Jeden 1. Samstag im Monat auf dem Dorfplatz im Garten. Dieses Plenum ist die Plattform unserer Selbstorganisation, der Ort um Ideen einzubringen, Meinungen zu bilden und Entscheidungen zu treffen, aber auch um zusammen zu lachen, zu essen und zu musizieren. Es soll mindestens eine Vertreterin jeder Nachbarschaft am Plenum teilnehmen. Damit alle zu Wort kommen: 1-2 Minuten Redezeit und Rede-Vorrecht für Erst-Rednerinnen. Entscheidungen werden wenn möglich im Konsens, sonst nach Mehrheit beschlossen.

Gemeinschaft: Alle Gärtnerinnen beteiligen sich über die Pflege ihres eigenen Beetes hinaus an dem Garten, indem sie für Gemeinschaftsaufgaben Zeit schenken.

Neben den Beeten, die von Einzelpersonen oder Gruppen gepflegt werden, gibt es Gemeinschaftsbeete, um die sich die ganze Gemeinschaft kümmert (Getreidekringel, Bienengarten, Anzuchtbeet, etc.).

Uns ist das Graben auf dem Tempelhofer Feld nicht gestattet, daher sind alle Beete Hochbeete.

 

H

Alle Beete sind Hochbeete, da das Graben auf dem Tempelhofer Feld nicht gestattet ist.

Hunde: Im Garten gilt ebenfalls die Parkordnung des Tempelhofer Feldes, d.h. auch Leinenzwang für Hunde.

  

K

Kommunikation: Für die interne Organisation untereinander gibt es eine Mailingliste. In einem monatlichen Newsletter stehen alle Informationen aus dem Garten. Anmeldedaten nach der erfolgten Aufnahme als Neugärtnerin.

Im Garten sind mehre Bereiche als Kompost ausgewiesen. Hier dürfen nur kleingeschnittene Gartenabfälle abgeladen werden. Die Kompost AG organisiert gemeinschaftliche Komposttage im Gartenjahr, an denen die GärtnerInnen aufgerufen sind, gemeinsam einen Schnellkompost aufzusetzen. Termine online und als Aushang an der Dorfplatzwand.

Konflikte, bitte ansprechen! Wenn eine Lösung im Vieraugengespräch nicht möglich ist, suchen sich die Streitparteien mind. drei am Konflikt unbeteiligte Gärtnerinnen zum Gespräch, um Alleingänge und zu persönliche Konflikte zu vermeiden. Wenn der Konflikt nicht auf diese Weise lösbar ist, sollte er ins Plenum getragen werden.

 

M

Mailingliste: Für die interne Organisation untereinander gibt es eine Mailingliste. Anmeldedaten nach der erfolgten Aufnahme als Neugärtnerin.

Mitgärtnern: Gemeinschaftlich Gärtnern heißt, Wissen und Ideen austauschen, Neues ausprobieren, miteinander lernen und sich für die Allmende mitverantwortlich fühlen. Der Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor e.V. als basisdemokratisches Gemeinschaftsprojekt lebt von der aktiven Beteiligung seiner Mitglieder. Ehrlicher und offener Umgang und konstruktive Kritik sind ebenso selbstverständlich wie Interesse für neue Ideen. Möchten Sie mitgärtnern? Das bedeutet, sich in die Garten-Gemeinschaft einzubringen. Infos zur Beetvergabe siehe unter B, Infotreffen für NeugärtnerInnen ab April im Garten, siehe Termine

Müll: Große Müllaufräumaktionen kosten die Gemeinschaft viel Geld und Mühe. Da wir keine eigenen Müllcontainer haben, ist es wichtig, dass Müll (ggf. auch fremder) laufend gesammelt und weggebracht wird. Das gilt auch für nicht mehr benötigtes Baumaterial. Für Kleinmüll (Picknickreste) stehen die Container auf dem Tempelhofer Feld zur Verfügung. Beachten Sie die Parkordnung (z.B. Leinenzwang für Hunde). Nehmen Sie bitte Ihren Müll mit.

  

N

Nachbarschaften: Der Allmende-Garten besteht aus ca. 300 Beeten und ist unterteilt in 10 Farb- Nachbarschaften (Blau, Hellgrün, Rot, Magenta, Lila, Dunkelgrün, Gelb, Rosa, Orange, Türkis). Jede Nachbarschaft wählt jährlich Ansprechpartnerinnen. Sie koordinieren die Gemeinschaftsaufgaben der Nachbarschaft.

Newsletter: In einem monatlichen Newsletter stehen alle Informationen aus dem Garten. Anmeldung nach der erfolgten Aufnahme als Neugärtnerin.

 

W

Wasserwochen: Das Auffüllen der Wassertanks erfolgt gemeinschaftlich innerhalb der Farbgruppen, die an 3 Wochen übers Gartenjahr verteilt für das tägliche Auffüllen der Wasser-Container und -Tonnen verantwortlich sind. 

Ein Wasserkalender (als pdf herunterladen) dient zur Organisation der Wasserwochen. Er hängt zum Eintragen ab März am Wasserplatz.

Willkommen: Fühlen Sie sich eingeladen, den Garten zu genießen und seine Sitzgelegenheiten zu nutzen. Bitte respektieren Sie dabei den Garten und die Gärtnerinnen*. Der Garten ist ein Ort der Ruhe und Erholung, in dem gilt: Wer sät und pflanzt, der pflegt und erntet!

Als Wissensspeicher und Info-Plattform mit Protokollen, Workshop-Dokumentationen dient uns www.mydrive.ch

 

 

 

Garten-AGs  Bienen  Färberpflanzen  Handwerk  Kompost  Refugees Welcome  Wassermanagement

 

 

Bienen

Im Bienengarten werden derzeit acht Bienenvölker von unserem Imker Jörg Hasenbein wesensgemäß gehalten. Frühblühende Weiden, Obststräucher und viele Sommer- und Herbstblumen geben den Bienen Schutz und reichlich Nektar über das Jahr verteilt. Errichtet wurde das Bienenbeet 2012 in einem von der Veolia-Stiftung geförderten Projekt initiiert von Claudia Leucht und Gawan Mühl. Ein Interview mit den Beiden im Rahmen von „Berlin summt!“: https://vimeo.com/42608593

Angebote:
Auf Nachfrage bieten wir Führungen und Workshops mit Informationen zu Bienenhaltung und bienenfreundlichem Gärtnern für Schulklassen und Gruppen an.

Mitwirkende:
Kathrin Scheurich (Stadtnatur Berlin), Katharina Pahl, Jörg Hasenbein (Imker)

 
Termine 2017:
Wir treffen uns regelmäßig jeden 1. Mittwoch im Monat zum gärtnern, anpflanzen und gießen. Wenn Du Interesse an bienenfreundlichem Gärtnern hast und den Bienengarten unterstützen möchtest, dann melde Dich bei uns.

 

  • Samstag, 1.4. von 14 – 17 Uhr: Aktionstag mit Weidenschnitt & -bau, Kräuterbeete anlegen und bepflanzen
  • Mittwoch, 3.5., 7.6., 5.7., 6.9. von 17 – 19 Uhr: Regelmäßiger Treff am Bienengarten
  • Sonntag, 18. Juni 2017 von 14 bis 17 Uhr: Langer Tag der Stadtnatur: Schaut mal: Bienen! Kommt mit zu den Flughafen-Bienen im Gemeinschaftsgarten, Infos zur Veranstaltung

Kontakt:
bienen[at]allmende-kontor.de

 

2017 Aktionstag Bienen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Färberpflanzen

Färberpflanzen haben eine lange Tradition, deren Nutzung und Anbau durch die Entwicklung synthetischer Farbstoffe im 18. Jh. weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Färberpflanzengärten beleben dieses Wissen neu und geben im Sinne der Nachhaltigkeit den Reichtum an Farben weiter.

Der Färberpflanzengarten Die Schönfärberinnen auf dem Tempelhofer Feld existiert seit 2013 in einer Initiative von GärtnerInnen des Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor e.V.. In den ersten beiden Jahren wurde das Schaubeet von Isabella Smolin und Anna Maria Mintsi-Scholze vom Atelier Natalis mit unterstützt

In einem runden Schaubeet von 20 Quadratmetern am Eingang zum Garten, gegenüber der Dorfplatzbühne, werden hier Färberpflanzen wie Waid, Krapp, Färberwau, Färbersaflor, Färberkamille uvm. zur Saatgutvermehrung und Umweltbildung angepflanzt.

Angebote:
Bei Nachfrage bieten wir Führungen und Workshops mit Informationen zu Arten, Anbau, Nutzung und Saatgut von historischen Färberpflanzen und Experimenten mit Naturfarben vor allem für Vor-/Schulklassen an.

Mitwirkende:
Susanne Jacobs, Kristin Hensel,
Ulrike Hartwig, Alina Voelker, Johanna Schmidt

Termine 2017:
Wir treffen uns regelmäßig zum gärtnern, anpflanzen und gießen. Wenn Du Interesse an Färberpflanzen hast und den Färbergarten unterstützen möchtest, dann melde Dich bei uns. Regelmäßige Termine siehe unten und auch auf der Terminseite.

  • Samstag, 1.4. von 16 – 18 Uhr: Angärtnern am Färberpflanzenbeet
  • Montag, 24.4.; 29.5.; 26.6.; 24.7. und 18.9. von 17 – 19 Uhr: Regelmäßige Gartenaktion am Färberpflanzenbeet
  • Sonntag, 18. Juni 2017 von 15 bis 17 Uhr: Langer TAG der STADTnatur: Natürliche Farbenpracht von Färberpflanzen: Farbexperimente und Wissenswertes, Info zur Veranstaltung

Kontakt:
faerbergarten[at]allmende-kontor.de

Färberpflanzenbeet AK 2014 web

 

 

Handwerk

Die AG Handwerk stemmt so einiges im Garten, von Reparaturen am Wassertank, über Gemeinschaftsbeete bis zum Dorfplatz, Rasenerneuerung und Aussaat. Was wären wir ohne die Handwerker AG! Wer die AG unterstützen möchte ist herzlich willkommen.

Angebote:
Die Handwerker AG stellt gerne Werkzeug zur Verfügung und bietet Rat und helfende Hände bei Reparaturen an, bittet aber gleichzeitig auch darum, dass das Holzlager nicht zur Selbstbedienung gedacht ist und Sperrmüll selbst zu entsorgen ist.

Mitwirkende:
Petra Kollmann, Claas Klingebiel uvm.

Termine 2017:
Treff der Handwerker AG jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat im Garten unter dem Zeltdach,
im April um 18 Uhr, ab Mai regelmäßig ab 19:30 Uhr

 

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Kompost

Der Kompost ist das Herz eines Gartens. Unter der Führung von Martina Kolarek hat sich die AG Kompost Die Goldmacherinnen in den letzten Jahren zu einer festen Größe im Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor entwickelt. An den gemeinsamen Komposttagen im Jahr sind alle GärtnerInnen aufgerufen, die angefallenen Gartenabfälle auf dem Komposthaufen klein zu häckseln und mit dem biologischen Schnellverfahren der Heißkompostierung eine gemeinsame Kompost-Miete im Garten anzulegen. Die Ernte der humusreichen Komposterde erfolgt nach Absprache unter den Teilnehmern der Kompost-AG.

Mitwirkende:
Martina Kolarek (Die Boden Schafft), Anna Gutowski, Ariane Krause, Catherine Ruet, Christiane Dobmeier, Julia Treptow, Malte Schmidhals, Philipp Gieseler, Regina Schmidt- Roßleben, Stefan Görlitz u.v.m.


Termine 2017:

Gemeinsame Komposttage finden an 4 Tagen im Gartenjahr statt, dann wird ein Heißkompost aufgesetzt. Termine und Listen zum Eintragen hängen an der Infowand. Fleißige Hände zum Häckseln sind immer herzlich willkommen, Gartenschere und Handschuhe mitbringen. Treff am großen Kompostbereich hinter den Wassertanks.

  • Samstag, 20. Mai, 10. Juni, 2. September, 14. Oktober jeweils von 13-18 Uhr: Komposttage im Garten

Kontakt:
office[ad]martinakolarek.com
www.die-boden-schafft.de

2015 09 26 Kompost 1

 

 

 
Refugees Welcome
 
Entstanden ist die AG refugees zu Beginn des Jahres 2016, als in nächster Nähe zu unserem Gemeinschaftsgarten zwei Notunterkünfte für geflüchtete Menschen entstanden. Wir haben uns zusammengefunden, weil wir es alle für wichtig hielten, die Bewohnerinnen der Unterkünfte in der Turnhalle am Columbiadamm und im alten Flughafengebäude zum Mitgärtnern einzuladen und dazu, den Garten als offenen Ort zu nutzen und zu genießen.
 
Bei verschiedenen Treffen im Frühjahr und im Sommer haben wir uns mit BewohnerInnen beider Unterkünfte getroffen, versucht, miteinander ins Gespräch zu kommen, zusammen gegessen und Tee getrunken, ein Beet und eine Sitzgelegenheit gebaut und verschiedene Gemüse und Blumen angepflanzt. Dabei haben wir unter anderem mit dem Projekt Die Gärtnerei und den ehrenamtlichen HelferInnen in den Notunterkünften zusammengearbeitet.
 
Als AG wollen wir diese Anfänge weiterführen. Zwar wurde die Notunterkunft in der Turnhalle am Columbiadamm aufgelöst, die Notunterkunft im Flughafen bleibt jedoch bestehen. Wir wollen weiter überlegen, wie wir uns als Gemeinschaftsgarten für unsere NachbarInnen öffnen und den Garten als Ort beleben können, in dem noch mehr unterschiedliche Menschen zusammenkommen.
 
Mitmachen: Wir freuen uns über alle, die Ideen haben und uns unterstützen möchten.
 
Kontakt: Schreibt gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">
 
 
AG refugees
 
 
 
 

Wassermanagement

Sehr viel Wasser fließt in unseren Garten, das meiste davon versickert und verdunstet. Die Bewässerung der Hochbeete zu optimieren, das hat sich Volker Hegmann aus der Dunkelgrünen Farbgruppe seit 2016 zur Aufgabe gemacht, eine Versuchsreihe gestartet und die AG Wassermanagement gegründet.
Wassermanagement im Hochbeet kann wahrscheinlich durch eine abgestimmte Kombination aus künstlichem Bodenwasserspeicher und wasserhaltenden Boden-Zuschlagsstoffen deutlich optimiert werden. Im 10m² großen Peter-Lenné-Hochbeet neben dem Dorfplatz wird es ab Frühjahr 2017 eine Fortsetzung und Erweiterung der Versuchsreihe mit zwölf verschiedenen Zuschlagsstoffen unter gleichartigen Bedingungen geben.
Das Peter-Lenné-Beet wurde im Sommer 2013 von Schülern der Peter-Lenné-Gartenbauschule aus Recycling-Materialien erbaut. Es ist mit einem fast 1800-Liter fassenden Wassertank versehen, der sich über regenwassersammelnde Seitenflügel z. T. selber füllt.

Die Wassermanagement-Experimente ab 2017 lassen sich auch auf andere Gärten ausdehnen und können um weitere Versuchs-Settings wie z.B. Test verschiedener Docht-Systeme und zusätzliche Vergleiche von Zuschlagsstoffen ergänzt werden.
Das Wassermanagement-Hochbeet ist offizielles Versuchsbeet der Klima-Schaugärten in der Bildungsreihe „(Stadt-)gärtnern im Klimawandel: Eine Bildungsinitiative in der Modellregion Berlin" der Humboldt-Universität zu Berlin. Mehr zur Projektbeschreibung des Versuchsbeets hier.

+ + + Bitte das Peter-Lenné-Beet NICHT GIESSEN, die Kapillar-Bewässerung von unten funktioniert prächtig! + + +
 

Kontakt:
Volker Hegmann: tempel-hof-gaertner[at]planet.ms
Interessierte und UnterstützerInnen der AG sind herzlich willkommen!

Termine 2017:

  • Samstag, 6. Mai 2017 um 15 Uhr: erste Einführung und Aktion beim Gartentreffen
  • Sonntag, 21. Mai 2017 ab 14 Uhr: Einbau weiterer Felder-Trennungen und Einmischen der Zuschlagsstoffe & Einfüllen in die Felder
  • Sonntag, 28. Mai 2017 ab 14 Uhr: Einmischen der Zuschlagsstoffe, Befüllen der inzwischen 23 Felder mit den verschiedenen Erden & Substraten, sowie Einsaat des ganzen Beetes, Interessierte und Unterstützer*innen sind herzlich willkommen
  • Samstag, 3. Juni 2017 ab 16 Uhr: Einweihung des Wassermanagement-Experiments
    Finale beim Einrichten des Versuchsbeetes
    : gemeinsames Einsäen und Bepflanzen der mit verschiedenen Erden & Substraten befüllten 23 Felder, Interessierte und Unterstützer*innen sind herzlich willkommen
  • Sonntag, 11. Juni 2017 um 14 Uhr: 1. Boniturtag: Bewertung der Pflanzen nach Erscheinungsbild, Wüchsigkeit, Keimrate; Alle Gärtner*innen und Interessierte sind herzlich eingeladen mit zu bewerten, Boniturblätter sind vorhanden
  • Sonntag, 25. Juni 2017 um 14 Uhr: 3. Boniturtag mit "Kresse-Party" im Anschluss
    danach (ab ca. 16 Uhr) allgemeine Ernte-Freigabe / "Kresse-Party" für die breitblättrige Kresse auf dem ganzen Peter-Lenné-Beet
  • Samstag, 1. Juli 2017 um 15 Uhr: Volker Hegmann von der AG Wassermanagement lädt zur "Radieschenparty" beim Gartentreffen ein und informiert über den Verlauf der Versuchsreihe am Peter-Lenné-Beet
  • weitere Termine folgen...

2017 06 20 Wassermanagment Impressionen

 

 

 

Führungen

fuehrungen[at]allmende-kontor.de

Der direkte Draht zum Allmende-Kontor:

Anlauf- und Vernetzungsstelle und Gemeinschaftsgarten

 

Es gibt aufgrund des Aufkommens und der Vielfalt der Anfragen keine zentrale E-mail-Adresse. Bitte wenden Sie sich/ wendet Euch entsprechend dem konkreten Anliegen an die jeweiligen Kontakte!

 

Allmende-Kontor-Gemeinschaftsgarten
auf dem Tempelhofer Feld

garten[at]allmende-kontor.de

Garten-Telefon:
0176 / 6700 1995

regelmäßige Gartentreffen, siehe Termine 

Aufnahme von neuen Gärtner*innen je nach Verfügbarkeit.Kommt zum Gartentreffen, Mailanfragen diesbezüglich werden nicht beantwortet.

 

 
Vernetzung von Gemeinschaftsgärten und Projekten
der urbanen Landwirtschaft in Berlin und darüber hinaus

(incl. Veranstaltungen wie Gartenaktivist*innentreffen,
Forum Stadtgärtnern, Werkstattgespräche mit SenStadtUm,
AG Interkulturelle Gärten berlin Brandenburg)


 

Gerda Münnich †

 
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AG Forschung des Allmende-Kontor

 

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Bildungsarbeit


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Beratung
für Gemeinschaftsgärten im Aufbau und bestehende Garteninitiativen




G
ründung von CSA (Solidarische Landwirtschaft)



Gerda Münnich

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Interkulturelle Gärten


Gerda Münnich

 

 

Berliner Gemeinschaftsgärten - Ein Quartettspiel

 

2014 quartett bild Das Quartettspiel zeigt nur einen Ausschnitt der großen Vielfalt der Berliner Gemeinschaftsgärten und lässt die Gärten z. B. mit Fläche, Öffnungszeiten und Sprachenvielfalt spielerisch auftrumpfen. Gärten in denen geimkert wird, stechen natürlich ;). Das Spiel lädt ganz nebenbei zu Besuchen und Touren in die Gärten und zu ihnen ein.

Das Ganze funktioniert am Besten mit einem Augenzwinkern und gleichzeitiger Achtsamkeit für die Bedeutung und Lage der Gärten, denn mit Gemeinschaftsgärten spielt man nicht! In der Stadtentwicklung sollten sie vielmehr ernst genommen und fest verankert werden.

 Das Quartettspiel ist, "umhüllt" von der wunderbaren Berliner Gartenkarte. Die ist auch hier der perfekte Begleiter für die im Quartett empfohlenen Touren zu den Gärten. Das Quartettspiel ist rein ehrenamtlich entstanden und privat von den Macher*innen vorfinanziert. Die Spiele sind zum Selbstkostenpreis für den Druck von 4-6 € erhältlich. Wir freuen uns über Bestellung und finden gern gemeinsam eine Möglichkeit der Übergabe. Verschicken können wir aus Kapazitäts- und Kostengründen leider nicht. Also: einfach melden, verabreden, losspielen. 

Allen beteiligten Gärtner*innen ganz herzlichen Dank für die super Unterstützung und die Geduld bis zur Fertigstellung des Quartetts!

KONTAKT:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Dörte und Kerstin von der Allmende-Kontor-Vernetzungsstelle

Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in und für Gemeinschaftsgärten

Quartettspiel Berliner Gemeinschaftsgärten - Mit Gemeinschaftsgärten spielt man (nicht)

2014 quartett bild
In Berlin gibt es über 100 Gemeinschaftsgärten. Das Allmende-Kontor zeigt in einem Quartettspiel einen Ausschnitt der großen Vielfalt und lässt die Gärten z. B. mit Fläche, Öffnungszeiten und Sprachenvielfalt spielerisch auftrumpfen. Gärten in denen geimkert wird, stechen natürlich ;). Das Spiel lädt ganz nebenbei zu Besuchen und Touren in die Gärten und zu ihnen ein.

Das Ganze funktioniert am Besten mit einem Augenzwinkern und gleichzeitiger Achtsamkeit für die Bedeutung und Lage der Gärten, denn mit Gemeinschaftsgärten spielt man nicht! In der Stadtentwicklung sollten sie vielmehr ernst genommen und fest verankert werden. mehr

 

 

Die Hauptstadtgärtner  – Eine Anleitung zum Urban Gardening

hauptstadtgaertner

 

Die langjährige Gartenaktivistin, Forscherin, Mitbegründerin des Allmende-Kontors und Gärtnerin im Allmende-Kontor-Gemeinschaftsgarten hat ein eingängiges, sehr schönes kleines und kostbares Büchlein verfasst mit Wissen uns Anregung direkt "vom Feld", nämlich aus der Praxis und den Erfahrungen vom Allmende-Kontor-Gemeinschaftsgarten auf dem Tempelhofer Feld. Mehr dazu hier.

 

Elisabeth Meyer-Renschhausen (2015):

Die Hauptstadtgärtner – Anleitung zum Urban Gardening - Tipps vom Allmende-Kontor auf dem Tempelhofer Feld

Jaron Verlag Berlin, 144 Seiten mit zahllosen Abbildungen, 12,95 €

 

 

 

 

Wissen wuchern lassen – Ein Handbuch zum Lernen in urbanen Gärten

ghandbuch

In diesem wunderschön gestalteten open source – Handbuch, entstanden im Rahmen eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Projektes zu urban gardening, steckt jede Menge Wissen aus Theorie und Praxis von ganz vielfältigen Aktiven rund um urbanes Gärtnern drin. Hier trifft das alltägliche Lernen der „Dilettant*innen“aus dem Allmende-Kontor, dem Prinzessinnengarten und dem Bürgergarten Laskerwiese auf das „Expertenwissen“ aus dem Bauerngarten, der Peter-Lenné-Schule und der Humboldt-Universität. Dabei kommt es zu einem offenen Wissensaustausch in Form von Gesprächen, Saatgut, Gartenkarten, Kompostwürmern und Rezepten. Mehr  zum Buch beim Verlag AG Spak.

Severin Halder et al. (Hrsg.)
„Wissen wuchern lassen - Ein Handbuch zum Lernen in urbanen Gärten“
Preis: 18.-
Das Handbuch erscheint unter der Creative-Commons-Lizenz »BY SA-4.0«.

 


Gartenkarte

gartenplane

Die erste open source druckbare Karte der Gemeinschaftsgärten und Projekte der urbanen Landwirtschaft in Berlin entstand mit maßgeblicher Mitwirkung des Allmende-Kontors, vor allem Severin, der das Werk koordinierte.

Die Daten beruhen auf den Eintragungen bei stadtacker.net www.gartenkarte.de . Eine A3-Ausführung der Karte gibt es u.a. auch als Beilage zum Handbuch "Wissen wuchern lassen" (siehe oben).